Interdisziplinäre Erkenntnisse zur Weiterentwicklung natur basierter Lösungen für den Hochwasserschutz in Afrika südlich der Sahara
DOI:
https://doi.org/10.14512/y5b7kk95Schlagwörter:
Urbanisierung, Klimaresilienz, naturbasierte Lösungen, Überschwemmungen in Städten, hydrodynamische Modellierung, Governance, Stakeholderengagement, grüne Infrastruktur, PolitikintegrationAbstract
Diese interdisziplinäre Studie untersucht naturbasierte Lösungen (NbS) zur Hochwasserminderung in Städten südlich der Sahara. Am Beispiel der Greater Kumasi Metropolitan Area in Ghana analysiert sie hydrologische, soziale und institutionelle Faktoren, die die Umsetzung von NbS beeinflussen. Die Forschung kombiniert Modellierungen, georäumliche Analysen, Governance-Forschung und partizipative Methoden, um effektive Maßnahmen auf Makro- und Mikroebene zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass hybride Ansätze – Kombination aus großflächiger Renaturierung und dezentraler grüner Infrastruktur – am wirksamsten sind. Dabei ist die soziale Akzeptanz eng an Bildung, Risikoerfahrung und wirtschaftliche Aspekte geknüpft. Die Studie plädiert für eine Integration von NbS in Stadtplanung, innovative Finanzie-rung und gemeinschaftsbasierte Strategien. Damit bietet sie einen praxisrelevanten Rahmen für klimare-siliente Stadtentwicklung in Subsahara-Afrika.
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