Aktuelle Ausgabe

Bd. 35 (2025): Medien
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Eine Publikation der Andrea von Braun Stiftung – voneinander wissen

Die Briefe zur Interdisziplinarität verstehen sich als Einladung – zum Weiterdenken, zum Perspektivwechsel und zum Dialog über die Grenzen einzelner Disziplinen hinweg. Sie folgen damit demselben Anliegen wie die Andrea von Braun Stiftung selbst: dem lebendigen Austausch zwischen Geistes-, Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften ebenso wie zwischen Kunst, Handwerk, traditionellem Wissen und anderen Formen praktischer Expertise. Im Zentrum steht die Entwicklung und Erprobung neuer Methoden, die aus der Begegnung unterschiedlicher Denk- und Arbeitsweisen entstehen.

Getragen ist dieses Engagement von der Überzeugung, dass die spannendsten und zukunftsweisendsten Entwicklungen nicht im Inneren etablierter Wissensgebiete entstehen, sondern an ihren Rändern – in Übergangszonen, Zwischenräumen und Berührungspunkten. Diese Räume zu öffnen, interdisziplinäre Prozesse zu ermöglichen und ihre Erkenntnisse erfahrbar zu machen, ist das zentrale Ziel der Stiftung.

Inhaltlich basieren die Briefe zur Interdisziplinarität auf sogenannten Lernpapieren. Dabei handelt es sich um reflektierende Erfahrungsberichte, deren Erstellung zu den Förderbedingungen der Andrea von Braun Stiftung gehört. Nach Abschluss eines Projekts werden darin gezielt die interdisziplinären Aspekte ausgewertet und dokumentiert: Welche neuen Perspektiven sind entstanden? Wo lagen Herausforderungen? Welche Methoden haben sich bewährt?

Bis Ende 2025 wurden die Lernpapiere thematisch gebündelt und halbjährlich als Ausgaben der Zeitschrift veröffentlicht. Seit 2026 erscheinen sie fortlaufend in rein digitaler Form. In beiden Formaten verfolgt die Stiftung dasselbe Anliegen: Die interdisziplinären Erfahrungen ihrer Stipendiatinnen und Stipendiaten sollen sowohl einschlägig tätigen Organisationen als auch interessierten Einzelpersonen zugänglich gemacht werden – als Impuls, als Anregung und als Einladung zum Weiterdenken.