Interdisziplinäre Module des Water & Sound Festivals 25.7.-2.8.2025 – „Rivers“

Autor/innen

  • Girisha Fernando Freiberuflich, Kurator und Musiker Augsburg Autor/in

DOI:

https://doi.org/10.14512/cmchqd16

Schlagwörter:

Flussrechte, Interdisziplinarität, Musikfestival, Partizipative Kunst, Ritual und Performance, Feuchtigkeit

Abstract

Das Lernpapier zu den interdisziplinären Modulen des Water & Sound Festivals 2025 beschreibt Konzept, Umsetzung und Wirkung eines experimentellen Formats, das Wissenschaft und Kunst miteinander verbindet. Im Fokus steht die Förderung des gesellschaftlichen Auseinandersetzung zu Fragen der Nachhal-tigkeit, Wasser, Musik und globaler Kultur. Die dokumentierten Erfahrungen und Projekte zeigen, welchen Beitrag interdisziplinäre Ansätze für nachhaltige Entwicklung und kulturelle Teilhabe leisten können.

Autor/innen-Biografie

  • Girisha Fernando, Freiberuflich, Kurator und Musiker Augsburg

    Girisha Fernando ist Musikkurator, Künstlerischer Leiter, Musiker und Produzent aus Augsburg. Mit sri lankisch-deutscher Herkunft und Aufwachsen in Großbritannien verfolgt sein kuratorischer Ansatz stets die Begegnung von künstlerischem Anspruch mit verschiedensten Zielgruppen. Kulturelle Vielfalt, thematische Kohärenz und inno-vative Programmgestaltung in verschiedenen Genres und Formaten bilden dabei die Leitlinien. Sein Fokus liegt auf kollaborativen Projekten, die internationale, lokale und subkulturelle Ansätze mit interdisziplinärer Methodik verbinden.
    Von 2007–2011 verantwortete er die Programmgestaltung des Musikklubs Schwarzes Schaf in Augsburg, einem Zentrum für subkulturelle Musikveranstaltungen. Seit 2009 ist er Musikkurator des Brechtfestivals und hat dort popkulturelle Formate wie die Lange Brechtnacht, den Poetry Slam und Konzerte (u.a. Patti Smith, Mulatu Astatke) als zentrale Festivalelemente verankert.
    Er ist Künstlerischer Leiter des Water & Sound Festivals (seit 2011, vormals „Festival der Kulturen“), das jährlich internationale Künstler der Weltmusik zusammenbringt und ambitionierte Eigenproduktionen (u.a. mit Emel Mathlouthi, Fatoumata Diawara und den Augsburger Philharmonikern) verwirklicht. Ab 2022 hat er das Festival unter Einbeziehung der Vieldimensionalität des Themas Wasser inhaltlich vertieft und weiterentwickelt – als Festival für globale Musik in der Wasserstadt Augsburg (UNESCO-Weltkulturerbe).
    Weitere kuratierte Formate sind „The Sounds Of God“, „Zugvogel Slam“ für das Kultur-haus Kresslesmühle und „brechtbühne un/plugged“ am Staatstheater Augsburg.
    Als Musiker hat er seit 1999 zahlreiche Tourneen und Festivals in Europa bestritten, darunter NuJazz (Les Gammas, On The Offshore), Dancehall-Reggae (Nosliw), HipHop (Dipol), Jazz (Chris Hirson‘s Seta Tunes) und Free Jazz (FreeModalJazzThing). Mit Misuk vertonete er Bertolt-Brecht-Texte neu für die Alben „Misuk“ (2012) und „Nachschlag“ (2015). Zudem komponierte er Musik für Theaterproduktionen wie „Peer Gynt“ (2017), „Fatzer“ (2018) und „Der Sturm“ (2019) am Staatstheater Augs-burg. Zuletzt erschienen die von ihm produzierten und co-komponierten Alben „In Exile“ (2021) mit On The Offshore und „Bu bir demdir“ (2024) von Aylin‘s Soulgarden auf CPL Music und fanden internationale Beachtung.
    2019 wurde er mit dem Popkultur-Preis ROY der Stadt Augsburg für „herausragende Leistungen/Lebenswerk“ ausgezeichnet.

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2026-04-16

Zitationsvorschlag

Interdisziplinäre Module des Water & Sound Festivals 25.7.-2.8.2025 – „Rivers“. (2026). Briefe Zur Interdisziplinarität. https://doi.org/10.14512/cmchqd16