Konstantinopolis – Ein Roman

Autor/innen

  • Philipp Eschenhagen Selbstständig, Jurist Hamburg Autor/in

DOI:

https://doi.org/10.14512/m5q9mg78

Schlagwörter:

Ökologische Integrität, Postwachstumsstadt, Politische Theorie, Ästhetik, Nachhaltigkeit, Konzeption, Literarisches Schreiben, Schreibprozess, Roman

Abstract

Das Projekt untersucht die Daseinsbedingungen einer ökologischen Polis, einer Stadtgesellschaft, die vollständige ökologische Integrität erreicht hat. Wie können Ernährungssouveränität, Energieautarkie, Klimaneutralität, ökologische Balance, politische Stabilität und eine Idee des guten Lebens modell-haft ineinandergreifen? Ich nutze einen literarischen Ansatz, um diese Frage nicht nur konzeptionell zu umreißen, sondern sie ästhetisch erfahrbar zu machen. Die einem Menschenleben inhärente Tragik wird so ins Verhältnis zur städtischen Idealgesellschaft gesetzt. Dabei besteht die Herausforderung des Projekts weniger in der theoretischen Grundierung dieser Idealgesellschaft, sondern viel eher in der interdiszipli-nären Herangehensweise an das Literarische. Ein solch interdisziplinäres Schreiben trägt vom ersten Satz an theoretischen Ballast mit sich herum, der einer Geschichte, die sich doch wie von selbst entfalten sollte, Bremsspuren verleihen kann. Dies wirft grundlegende Fragen nach der Möglichkeit des interdisziplinären literarischen Schreibens auf, denen ich in diesem Lernpapier nachgehe.

Autor/innen-Biografie

  • Philipp Eschenhagen, Selbstständig, Jurist Hamburg

    Geb. 1992 hat Rechtswissenschaften und Philosophie in Hamburg und Ann Arbor studiert. Als Doktorand am Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel forschte er zur Bedeutung leiblicher Anwe-senheit und ästhetischer Erfahrung in völkerstrafrechtlichen Gerichtsverhandlungen. Forschungsaufenthalte führten ihn nach Cambridge und Florenz. Das Rechtsrefe-rendariat absolvierte er bei der Berliner Staatsanwaltschaft, dem Auswärtigen Amt, dem European Centre for Constitutional and Human Rights und im Deutschen Bundestag. Jüngst begann er eine Tätigkeit im globalen Gesundheitsrecht in Berlin. 
    Ein anderes Leben verbringt Philipp Eschenhagen mit Bühnen und Büchern. Theater lernte er von Liz Rech an der Bucerius Law School. Als Teil des kollektiv im Fenster (kiF) inszeniert er Stücke im Grenzbereich von Wissenschaft und Kunst („Jewgenij – Tragödie des Rechts“) oder tritt als Schau spieler auf („PubliCumEx“). Als Autor veröf-fentlichte er zuletzt die Kurz geschichte „Palmlilie“ im Narr (als Roman Eschenhagen).

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2026-04-16

Zitationsvorschlag

Konstantinopolis – Ein Roman . (2026). Briefe Zur Interdisziplinarität. https://doi.org/10.14512/m5q9mg78