Konstantinopolis – Ein Roman
DOI:
https://doi.org/10.14512/m5q9mg78Schlagwörter:
Ökologische Integrität, Postwachstumsstadt, Politische Theorie, Ästhetik, Nachhaltigkeit, Konzeption, Literarisches Schreiben, Schreibprozess, RomanAbstract
Das Projekt untersucht die Daseinsbedingungen einer ökologischen Polis, einer Stadtgesellschaft, die vollständige ökologische Integrität erreicht hat. Wie können Ernährungssouveränität, Energieautarkie, Klimaneutralität, ökologische Balance, politische Stabilität und eine Idee des guten Lebens modell-haft ineinandergreifen? Ich nutze einen literarischen Ansatz, um diese Frage nicht nur konzeptionell zu umreißen, sondern sie ästhetisch erfahrbar zu machen. Die einem Menschenleben inhärente Tragik wird so ins Verhältnis zur städtischen Idealgesellschaft gesetzt. Dabei besteht die Herausforderung des Projekts weniger in der theoretischen Grundierung dieser Idealgesellschaft, sondern viel eher in der interdiszipli-nären Herangehensweise an das Literarische. Ein solch interdisziplinäres Schreiben trägt vom ersten Satz an theoretischen Ballast mit sich herum, der einer Geschichte, die sich doch wie von selbst entfalten sollte, Bremsspuren verleihen kann. Dies wirft grundlegende Fragen nach der Möglichkeit des interdisziplinären literarischen Schreibens auf, denen ich in diesem Lernpapier nachgehe.
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